Ellen Hug
 
 

Acryl – Papier – Leinwand Mischtechniken

Ellen Hug, in Frankfurt/Main geboren, verbrachte viele Jahre auf dem Afrikanischen Kontinent.
Sicher war der starke visuelle Reiz, der von den weiten afrikanischen Landschaften und dem afrikanischen Licht ausgeht, grundlegend für ihren künstlerischen Ausdruck, der bis heute ihre Arbeiten beeinflusst.

Ellen Hug hat keine formelle Kunstausbildung, das Arbeiten und der intensive Gedankenaustausch mit dem dänischen Künstler Johan H. Benthin bildet jedoch die Grundlage für ihre Arbeitsweise.

Eines der zentralen Motive ihrer Werke sieht sie im Themenkomplex Grenzen und Ausgrenzen, bedingt durch ihre langjährigen Aufenthalte auf dem afrikanischen Kontinent. Das kam besonders bei den Ausstellungen in Großostheim, „Kunst am Grenzweg“, zu tragen, wo sie regelmäßig Papierinstallationen zum Thema zeigte.

Ihre Bilder sind meist abstrakt, sie zeichnen sich durch klare Formen und eine reduzierte Farbgebung aus. Ein wesentlicher Bestandteil ist selbst geschöpftes Papier. Dünne, semitransparente Papierschichten werden mit Farbe und teilweise mit Laserdrucke kombiniert. Dazu kommen plastische Arbeiten und Installationen mit Papier.

Sie nimmt regelmäßig an Gruppenausstellungen in der Region teil, und zeigte mehrere Einzelausstellungen, unter Anderem „Trittsteine“ und „Quintessenz“ in der Alten Kapelle in Freigericht-Horbach.
Zuletzt „Wandel“ im Main-Kinzig-Forum in Gelnhausen

Mitglied im BBK Frankfurt, Kunstverein Meerholz und Künstlervereinigung "Pupille" Hanau.
2002 Vorlage für das Ostgiebelfenster der Evangelischen Johanneskirche Freigericht-Somborn
2008 Kulturpreis der Gemeinde Freigericht
2021 Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises