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Auf ganzer
Linie
8. bis 31. Mai im Kunstverein Meerholz
Neue Gruppenausstellung mit fünf Künstlern
im Spannungsfeld der Linie
Der Kunstverein Meerholz
öffnet am 8. Mai mit der Gruppenausstellung
Auf ganzer Linie
zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Pforten mit
der Vernissage um 19 Uhr.
Vom 8. bis 31. Mai zeigen fünf Künstlerinnen
und Künstler sehr unterschiedliche Werke zum
Thema Auf ganzer Linie zwischen Abstraktion
und Ausdruck.
Freuen sie sich auf die Eröffnung der Ausstellung
am Freitag, den 8. Mai um 19 Uhr im Domizil
des Kunstverein Meerholz in der Hanauer Landstr.
5 in 63571 Gelnhausen Meerholz.
Bis zum 31. Mai können
sie jeweils sonntags von 15 bis 19 Uhr die unterschiedlichen
Werke der Künstlerinnen und Künstler betrachten.
Zur Finissage am 31. Mai präsentiert sich ab
17 Uhr - bei schönem Wetter im Garten des Kunstvereins
- die bekannte Band Funky Grooveties.
Die Ausstellung ist auch an diesem Tag schon ab
15 Uhr geöffnet.
Mehr zur Ausstellung
auch auf unserer Fotos / Presse
Seite


Die Ausstellung lädt
dazu ein, die Linie als zentrales Gestaltungselement
neu zu entdecken. Zeitgenössische Künstlerinnen
und Künstler zeigen, wie vielseitig Linien
sein können: als Verbindung, Grenze, Bewegung
und Ausdruck.
Anette
Bernbeck versteht mit ihrem Schwerpunkt auf
der Druckgraphik den Begriff »Auf ganzer Linie«
im doppelten Sinn: Er beschreibt zum einen den konsequenten
technischen Prozess vom ersten Entwurf bis zum fertigen
Abzug. Zum anderen steht er für die graphische
Übersetzung einer Idee ob geätzt,
geschnitten oder gezeichnet. Dabei prägt das
Material sei es Holz, Linol, Zink, Kupfer
oder Stein durch seine spezifische Beschaffenheit
den Charakter der Linie und damit maßgeblich
das künstlerische Ergebnis.
Hans-Joachim
Habersacks Werke bewegen sich zwischen gegenständlicher
und surrealer, zeitgenössischer Kunst. Mit
Acryl, Tusche und Grafit kombiniert er klare Linien
mit dynamischen, freien Strukturen. Schichtungen
und fließende Effekte erzeugen Tiefe und Bewegung.
So wird Auf ganzer Linie als visuelle
Haltung sichtbar.
Yvonne
Herrchen-Pijnenburg ist eine vielseitige
Künstlerin, die intuitiv und spontan arbeitet.
Ihre Werke entstehen ohne festes Konzept. Auch bei
Materialien ist sie nicht festgelegt und experimentiert
gerne. Dabei lebt ihre Kunst von der Passion zum
Unperfekten. Statt gezielt für
Ausstellungsthemen zu arbeiten, stellt sie ihre
Arbeiten je nach Kontext neu zusammen thematische
Vorgaben würden ihre kreative Freiheit nur
einschränken. Für die Ausstellung wählte
sie Werke aus, die klare Linien mit einer lebendigen,
offenen Formsprache zeigen.
Die Werke von Sabine Lather
vereinen klare Linienstrukturen mit spontanen,
expressiven Farbspuren und bewegen sich damit zwischen
Ordnung und Auflösung. Kühle Farbtöne
treffen auf dynamische Gesten, die den Bildern eine
lebendige Spannung verleihen. Im Kontext der Ausstellung
Auf ganzer Linie thematisiert es das
Zusammenspiel von Struktur, Bewegung und künstlerischer
Freiheit.
Für Birgit
Sauerbier-Bang sind Linien nicht nur im übertragenen
Sinne - auf ganzer Linie - sondern auch in unterschiedlichster
Art und Weise Gestaltungsmittel, sei es in naturalistischen
Tuschezeichnungen, Technische Zeichnungen oder in
abstrakten Werken, wo das geschriebene Wort in die
Linie übergeht. Diese kombiniert sie mit unterschiedlichen
Materialien wie Gouachefarben, Papier, Rost oder
Goldimitat. Dabei ist der Betrachter aufgefordert
beim Betrachten der Bilder auf Entdeckungsreise
zu gehen, um immer wieder neue Aspekte zu entdecken.
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